Bauphysikalisch wertvoll Dämmen bedeutet Rückbesinnung auf Naturbaustoffe

Mit dem Wunsch und der Pflicht nach Einsparung von Energiekosten ist zwangsläufig damit die Frage verbunden, wie und womit dämmt man. Neben dieser Frage kommen zu dem tatsächlich realisierten Einspareffekt die grundsätzlichen physikalischen Aspekte der verwendeten Produkte hinzu. Diesen kommt deshalb eine außerordentlich wichtige Bedeutung zu, da das für Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen notwendige Raumklima nur dort entstehen kann, wo Atmungsaktivität und Feuchtigkeitsaustausch der Wände besteht und erhalten bleibt. Daraus folgt, dass Dämmen nicht dem „Absperren“ gleichgesetzt werden darf, da neben der Gesundheit des Menschen auch die Gebäudesubstanz nicht zu oft erheblichen Schäden ausgesetzt werden soll. Demnach sollte eine wirksame und gleichzeitig für den Menschen unbedenkliche Dämmung folgende Eigenschaften aufzeigen:

  • Nachweisbare Dämmwirkung bei Kälte und Hitze,
  • Atmungsaktivität verbunden mit Anti-Kondensationswirkung als Voraussetzung für gesundes, Raumklima und Langlebigkeit der Bausubstanz,
  • Brandschutz ohne Giftgasentwicklung im Brandfall,
  • Die verwendeten Bindemittel müssen frei von Giftstoffen sein,
  • Der Baustoff muss witterungsbeständig sein und darf auch bei extremen Klimaverhältnissen, wie starker Frost und intensiver Sonnenbestrahlung, keine chemischen Veränderungen aufzeigen,
  • Die Fähigkeit im Falle einer Durchnässung vollkommen auszutrocknen.

Langjährige Erfahrung durch praktische Langzeitanwendung mit wissenschaftlicher Überprüfung hat gezeigt, dass nur solche Dämmmaterialien diese Kriterien erfüllen können, deren Grundsubstanzen oben genannte physikalische Eigenschaften besitzen und diese durch Verwendung chemisch neutraler und unbedenklicher Bindemittel im Produkt auch erhalten bleiben. Somit führt die ideale Dämmung im physikalischen Sinn kein Eigenleben, sondern steht mit der Bausubstanz im Einklang. Bei Beachtung und Einhaltung dieser Grundregel werden Bauschäden unterbleiben, die oft sehr erheblich sind und für die letztlich der Hauseigentümer die Kosten tragen muss.

Die optimale Dämmung erspart nicht nur Heizkosten im Winter, sondern erzeugt durch ihren tatsächlichen Luft- und Feuchtigkeitsaustausch auch im Sommer ein nach den Einflüssen der Außentemperatur sich regelndes Raumklima, das tagsüber bei intensiver Sonneneinstrahlung Kühle und beim abendlichen Absinken der Außentemperatur wieder wohltemperierte Behaglichkeit vermittelt.

Dieses selbsttätige Verhalten der Bausubstanz als „natürliche Klimaanlage“ wird nur dort erreicht, wo Wand und Dämmung eine homogene, eigenschaftsgleiche Einheit bilden, was nur mit mineralischen Naturgrundstoffen erreicht werden kann. Rundum verpackte Hauswände sperren – abgesehen von anderen Nachteilen – auch warme Außenluft aus, woraus im Endeffekt ein höherer Heizenergieverbrauch resultiert.

Die Firma Klimasan Perlit GmbH, mit Sitz in Würzburg, nutzt in ihren über viele Jahre praxiserprobten Verfahrenstechniken den mit hier erwähnten physikalischen Eigenschaften ausgestatteten mineralischen Naturgrundstoff Perlit zur umfassenden Anwendung als brandsicheren, druckfesten und hygroaktiven Dämmbaustoff, der bauphysikalisch richtig dämmt und in der Lage ist, Sanierungs- und Folgekosten zu reduzieren. Diese Perlit Produkte sind vielfältig und werden zur bauphysikalisch richtigen Außen-, Innen-, Boden- und Dachdämmung hergestellt. Ihre physikalischen Eigenschaften und technischen Werte prädestinieren Klimasan Perlit Dämmbaustoffe speziell zur Altbausanierung, da diese die Bausubstanz nicht wie eingängig beschrieben „absperren“. Bei Anwendung von Klimasan Perlit Dämmmaterialien erreicht man somit im Alt- und Neubau nicht nur eine wirksame und brandsichere Dämmung, sondern ermöglicht der Bausubstanz eine kapillare Austrocknung, als Grundvoraussetzung für jedes Dämmvermögen. Wer beim Dämmen, ob im Neu- oder Altbau, den Gesamtkomplex der Bauphysik beachtet, wird sicher mehr erreichen, als nur vorübergehend in den Wintermonaten Heizenergie einzusparen.

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